Waldreservat 'Alserbos'
Seit dem 1. Juli 1998 wurde der 'Alserbos' für Spaziergänger/Wanderer geöffnet. Diese Naturlandschaft ist Eigentum der Flämischen Gemeinschaft, die es für den o.e. Zweck komplett eingerichtet hat. Das ganze Gebiet ist umzäunt und die Durchlässe sind nur für den passiven Erholungssuchenden (Spaziergänger/Wanderer). Moutainbiken kann man - aber nur auf dem Mittelweg zum Zwecke der Durchquerung. Reiter und Motorfahrzeuge sind in dem Reservat nicht zugelassen. Der 'Alserbos' bedeckt eine Fläche von 65 Hektar, von Nord nach Süd, mit einer Höhe von 160 m bis 240 m über dem Meeresspiegel. Der westliche Abhang ist sehr steil und erhebt sich unten aus einem tiefen Hohlweg, der einer trockenen Senke oder 'delle' folgt; eine Umgebung, in der sich u.a. der Dachs heimisch fühlt und über ein ideales Wohn- und Futtergebiet verfügen kann. Ziel der neuen Verwaltung ist es, das ursprüngliche Aussehen des westlichen Steilhangs wieder herzustellen. Inzwischen wurde ein neuer Eichen-Birken-Wald angepflanzt und weiter oben eine Abwechslung aus Eiche, Linde, Esche, Vogelkirsche und Buche. Auf dem Plateau selber wurde ein Naturschutzgebiet abgegrenzt, in dem sich die Bewaldung auf spontane Weise vollziehen kann.
Es ist übrigens eine der wenigen Stellen in der Voerregion, wo sich Heidekraut, Ginster, Pillen-Segge und Geschlängelte Schmiele besonders heimisch fühlen.
Ein Teil der Naturlandschaft wurde auch als 'speelbos' ('Spielwald') für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wer davon mit einer Gruppe Gebrauch machen will, der nimmt am besten Kontakt auf mit "Natuur en Bos ": Tomas Bogataj, (0473/ 96 80 03) |