Der Voerener Platz (Kuchen)
Dieser Kuchen ist eigentlich eine Variante der 'Brote', die im Mittelalter in Wallonien unter dem Namen 'cougnoulx' oder 'couglou' bekannt waren.
Zutaten:1.500 g Mehl, 60 g Hefe, 525 ml lauwarme Milch, 5 Suppenlöffel Honig (ca. 90 g), 50 g geriebene Mandeln, 5 Eier, 300 g Rahmbutter, 150 g Backmargarine, 150 g Schmalz (zusammen also 600 g Fett), 30 g Salz, 650 g Zucker (Nr. 5).
Zubereitung: mit der Hälfte der Milch die Hefe auflösen. Dann 500 g Mehl zusammen mit dem Honig und den geriebenen Mandeln zufügen. Lassen Sie dann diesen 'Vorteig' ungefähr eine Stunde ruhen. Fügen Sie dann nacheinander den Rest der Milch, das Mehl, die Eier und die Butter hinzu. Gut durchkneten. Salz kommt erst ganz zum Schluss hinzu. Legen Sie die Teigmasse für drei Stunden an einen kühlen Platz oder unter ein feuchtes Küchenhandtuch. Fügen Sie dann die 650 g Zucker hinzu (leicht durchmengen, ohne zu kneten). Den Teig verteilen und alles aufs Neue in gut mit Butter ausgestrichenen Formen gehen lassen (ungefähr 45 Minuten). Der Platz (Kuchen) wird 30 Minuten lang bei ziemlich hoher Backofentemperatur gebacken. Guten Appetit!
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Forelle |
Forelle auf Voerener Art
Dass Forellen in Voeren ganz obenan auf der gastronomischen Karte stehen, hat natürlich alles mit der Tatsache zu tun, dass dieser Süßwasserfisch noch stets in den Flüsschen und Bächen des Voergebiets vorkommt. Darüber hinaus werden in den Ringteichen der ehemaligen Kommende des Deutschen Ordens in Sint-Pieters-Voeren jährlich Zehntausende von Regenbogen- und Lachsforellen gezüchtet.
Rezept: die gesäuberte Forelle in eine feuerfeste Schüssel legen und mit trockenem Weißwein, vorzugsweise Apfelwein aus den 'Kelders I genne Pley' (in 's-Gravenvoeren) übergießen. |