Die Voerregion ist ein altes Obstgebiet und der mittlere Jahresertrag von Kernobst, vor allem Äpfel, beträgt 2.600 Tonnen. Wir kennen nicht weniger als 58 Sorten. Der allergrößte Teil des Obstes geht zur Versteigerung in Borgloon/Wezet und zu den Cidrefabriken in Thimister und Aubel; aber in kleinem Maße wird auch in Voeren, in Familienkellern, Kernobst zu Wein verarbeitet.

Jean-Marie Ernon aus ‘s-Gravenvoeren versucht, die Familientradition wieder aufleben zu lassen, und es gelang ihm, ein ganz herrliches Produkt herzustellen. In seinem, wie er es selbst nennt, ‘pomoenologischem’ (zusammengezogen aus ‘Pomologie’ = den Obstbau betreffend und ‘Önologie’= Weinbaukunde) Forschungszentrum vertieft er sich in die Möglichkeiten eines Produkts von eigenem Voerener Boden. Dort wurden bereits 31 Apfelsorten zu Wein verarbeitet, mit einem überraschenden Resultat.

Jeder Apfelwein ist sortenrein, Jahrgänge werden nie gemischt. Jean-Marie studiert ganz genau die Rasse und die Herkunft; ferner sind Flurkarten und geologische Karten, Luftfotos und mikroklimatische Daten beinahe genau so wichtig wie die Presse. Sorgfältig werden Besonderheiten hinsichtlich Blüte, Wachstum und Pflückzeit, Reifung, Nachreifung, Gärungs- und Reifungsbegleitung  – und hübsche Anekdoten über die ‘Geburt’  von jedem Bottich und ‘dash’ aufgezeichnet.

Eigentlich ist es am besten, ihn selber über alles zu fragen, denn für eine kleine Probe und eine spannende Geschichte ist Kellermeister Jean-Marie immer zu haben.

Der Wein kann man im Fremdenverkehrsamt von ‘s-Gravenvoeren kaufen.

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